geordnetes CHAOS?

Eigentlich bin ich ein sehr ordnungsliebender Mensch. Meine Ordner sind fein beschriftet, meine Bücher und CDs sortiert und meine Wohnung meist aufgeräumt. Doch geht es um die digitale Ablage meiner Dateien und Lesezeichen, Notizen und Apps wundere ich mich bis heute, dass ich noch alles finde, was ich brauche. Von Einheitlichkeit keine Spur, aber das ändert sich jetzt alles oder?

Mein Beitrag zur Beitragsparade der #edupnx

Meine schulischen Dinge existieren in zwei Formen: analog als Arbeitsblätter und digital als Vorlagen, Arbeitsblätter und Notizen.

Analog ist alles kein großes Problem. Noch vor dem Referendariat kaufte ich mir eine Hängeregistratur und beschriftete für jedes Thema eine neue Mappe, ordnete diese logisch und wann immer ich etwas zu dem jeweiligen Thema hatte, kam es in die entsprechende Mappe. Blöd nur, dass es themenübergreifende Sachen gab. Damit wurde mir das System schnell zu unübersichtlich. Zig Mappen mit nur wenigen Blättern drin nahmen unnötigen Platz weg.

Meine Lösung damals war, hauptsächlich alles digital aufzuheben. Dies war quasi der Anfang vom Ende. Meine digitalen Materialien sind in der Theorie gut geordnet. Erst nach Fach, in meinem Fall Deutsch, Geschichte, Ethik, dann nach der Klassenstufe und zuletzt nach Thema. Auch hier gibt es Überlappungen, aber bei Dateien in Kilobytegröße stört es mich nicht sonderlich, wenn ich sie doppelt auf der Platte habe. Schnell stieß auch dieses System an seine Grenzen. Inzwischen habe ich alles nach reinem Material und Arbeitsaufträgen bzw. Stunden- und Reihenplanungen sortiert. Geschichte ist komplett chronologisch sortiert und ich habe einen eigenen Orga Ordner für alles Fachübergreifende. Soweit so gut.

Wären da nicht all die Daten in der Dropbox, auf USB Sticks, in OneNote und Evernote, unzählige Lesezeiche auf PC und Tablet und die Notizen in der Notiz App. Der Plan ist, nach und nach alles was mit Reihen und Stundenplanungen zu tun hat, in OneNote einzugeben. Dazu habe ich mir mal ein System abgeschaut, wo oder von wem weiß ich leider nicht mehr, aber die Struktur ist ebenfalls: Fach, Klasse, Thema und somit kompatibel zu den Daten auf meinen PC. Lesezeichen, Konzepte, Notizen und Artikel, die ich noch lesen möchte, werden künftig ausschließlich in Evernote gesammelt und so hoffe ich, bald alles gebündelt zu haben. Notfalls auch hunderte Dinge, die ich niemals lesen werde, aber so ist das halt mit digitalen Daten. Und wenn ich mich dann noch an meinen Vorsatz halte, künftig alles vernünftig zu taggen, dann könnte ich so in 20-30 Jahren, kurz vor der Pensionierung das Schlimmste überstanden haben.

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